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Zeki Arslan

Türkischer Maler und Pendler zwischen den Welten


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Der Künstler mit seiner Plastik "UNENDLICHKEIT"
brennende Erde - yanan 						toprak Aufbrechende Krusten 2 - 						yarýlan yer
Verwerfungen - 						savruluþlar Entfaltungen - acýlýmlar
Ohne Titel - isimsiz Turbulenzen - karmaþýklýklar Glühendes Gleichgewicht - kýzgýn dengeler Roter Riese - kýzýl dev Ganzheit 2 - bütünlük 2
Energiequellen - enerji kaynaklarý Blau im Schwarz-weiß - siyah beyazdaki mavi Gelb nah - yakýn sarý Kalt oder warm - soðuk yada sýcak Museum am Ostwall
Museum am Ostwall


Kontaktaufnahme zu Zeki Arslan:    
Atelier-Adresse in Deutschland: in der Türkei: E-mail to Zeki Arslan
Buchenweg 27
59557 Lippstadt
Tel. +49 2941 22503
Icadiye Cad. No. 33/2
Kuzguncuk-Istanbul
+90 216 3433689
arslan.zeki@web.de

Wer ist Zeki Arslan?

Arslan wurde 1949 in Bartýn in der Türkei geboren und siedelte 1975 nach Deutschland um. Er hat in den Jahren 1977-1982 eine klassische Ausbildung an der Fachhochschule Münster im Bereich Design absolviert. Zum Spektrum dieser Ausbildung gehörte die Beschäftigung mit gegenständlicher Malerei, Fotografie, Serigraphie, Radierung, und Graphikdesign. Bei seinen Studien war er vornehmlich am Phänomen Struktur interessiert. Dies blieb ihm in seiner weiteren künstlerischen Entwicklung erhalten.

In den Jahren 1982-1985 setzte er seine Arbeiten einem Prozeß des Schaffens und Zerstörens aus. Vornehmlich kleinformatige Arbeiten wurden für Oberflächen-Experimente benutzt. Ausgangspunkt war dabei das mit Ölfarbe gemalte Bild, welches diversen Experimenten unterzogen wurde.

Mit zunehmender Konzentration auf Struktur-Analysen wurde die Farbe immer mehr zurückgenommen, die Bilder verblaßten und entfernten sich von inhaltlichen Äußerungen. Mit grauen, braunen, gelben, hellgrünen und erdigen Farben und Tönen entstanden mehr Farbflächen als Farbformen. Sie erweckten den Eindruck von Weite im Sinne der Abwesenheit von perspektivischer Tiefenillusion. Wir finden im besten Sinne reine Fläche und farblose Farben. Aufgrund des Fehlens von Bildanfang und -schluß assoziieren die Kompositionen Endlosigkeit, die durch die Verwendung des All-Over-Prinzips entsteht.

Arslan entscheidet sich 1985, ungegenständlich zu arbeiten.

Seine Kunst ist im Kontext mit den Bildäußerungen des Deutschen Informel zu sehen. "Deutsches Informel" und "All-Over-Prinzip" wurden geradezu zu seinem Markenzeichen.
Anders ausgedrückt: Arslan realisierte eine Bildsprache mit zusammenhängenden Formen

Arslan lebt heute allerdings in einer grundsätzlich anderen geistigen und seelischen Umwelt. Seine Arbeiten nach 1987 entstanden durch die Verknüpfung von blassen Farbtönen zu einer lyrischen Bildsprache.

(Auszug aus einem Artikel von Necmi Sönmez)

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Über Zeki Arslans Kunst

Eingebettet in den ihm von der Herkunft her fremden westlichen Kulturkreis reflektiert er den Zustand unserer Welt auf seine ganz persönliche Art. Kompromißlos verschreibt er sich der individuellen Kunst-Äußerung, malt gestisch-heftig, emotional auftrumpfend mit glühenden Farben. Kompositorisch bestimmendes Prinzip: Das Chaos schlechthin. Ein getreues Abbild also der gegenwärtigen globalen Situation - meint man auf den ersten Blick.

Ratio und Emotion zugleich - das "klassische" künstlerische Prinzip bezeichnet auch bei Zeki Arslan den Kosmos seines Einflußnehmens auf uns.

(Auszug aus einem Artikel von Tayfun Belgin)

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